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E-Mobilität für Europa skaliert

Hintergrund

Im wachsenden Markt der E-Mobilität hat die EnBW schon früh neue Marktchancen identifiziert und in Forschungs- und Demonstrationsprojekte exploriert. Heute nimmt die EnBW maßgeblich zwei Rollen im Elektromobilitätsmarkt ein: Als Ladestationsbetreiber (CPO, Abkürzung für Charge Point Operator) sorgt das Energieunternehmen für den effizienten und zuverlässigen Betrieb öffentlichen Ladestationen. Sie hat deutschlandweit das größte Schnellladenetz errichtet und baut dieses konsequent weiter aus. Bis Anfang 2021 betreibt die EnBW 1.000 Schnellladestandorte im ganzen Land. In ihrer zweiten Rolle als E-Mobilitäts-Anbieter (EMP, Abkürzung für Electric Mobility Provider) ermöglicht sie E-Autofahrer*innen mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App und Ladekarte die Nutzung von rund 90 Prozent aller öffentlichen Ladepunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (mehr als 40.000) und damit dem größten Ladenetz in diesen Ländern(bestätigt durch die „E-Mobility Excellence“-Studie, Juni 2020). Überall dort gelten einheitlich die rein kWh-basierten, transparenten EnBW mobility+ Ladetarife. Mit diesen laden E-Autofahrer*innen immer zum gleichen Preis und haben jederzeit volle Kostentransparenz. Das renommierte Testmagazin connect kürte die EnBW in ihrem umfassenden Ladenetztest zum besten E-Mobilitäts-Anbieter Deutschlands (Ausgabe 07/2020). Das EnBW mobility+ Angebot für E-Autofahrer*innen kann als sogenanntes White-Label auch im fremden Namen von anderen Unternehmen genutzt werden.

Fuchs erklärt eine Vision

Branche

Energie

Projektdauer

> 3 Jahre

Kunde

EnBW Energie
Baden-Württemberg AG

Neukundenverträge
(mit MVP)

> 10.000

Bei der E-Mobilität sehen viele Unternehmen Chancen für neue Produkte. Die EnBW handelt konsequent und bildet heute den Branchenbenchmark für digitale Customer-Journeys der E-Mobilität.

Dr. Christian Gitte, Enterprise-Architekt | fastahead für EnBW

Herausforderung

Reboot für digitale Customer-Journeys

Eine geplante, breite Produktoffensive brachte im Jahr 2017 alle Bestandsprodukte, aber auch die abbildenden IT-Systeme und -Prozesse auf den Prüfstand. Die vorhandenen Produkte waren im Rahmen von verschiedenen Demonstrationsprojekten entstanden und erfüllten nicht mehr die Anforderungen an digitale Customer-Journeys. Für das Geschäftsfeld des EMPs waren insbesondere die Kundenschnittstellen weiterzuentwickeln, welche den Zugang für viele verschiedene Ladestationen sowie eine transparente Abrechnung ermöglichen müssen. Für den Ladestationsbetrieb waren die Online-Roaming-Prozesse und der effiziente Ladestationsbetrieb im Fokus. Beide Geschäftsfelder bedingen digitale Abwicklungsprozesse, hochverfügbare Backendsysteme und permanente Anpassung an die aktuelle Marktentwicklung und Normung. Systeme müssen zu jedem Zeitpunkt Interoperabilität, Fehlertoleranz, Robustheit und Integrationsfähigkeit beweisen.

Fuchs denkt über Problem nach

Strategie

Digitale Kundenprozesse für alle Touchpoints

Die bridgingIT-Gruppe unterstützte die Bestandsanalyse mit Enterprise-Architekten und Business-Analysten von fastahead. Zusammen mit dem EnBW-Produktmanagement entwickelten sie eine Roadmap zur schrittweisen Beseitigung von Schwachstellen und Lücken in der vorhandenen Enterprise-Architektur im laufenden Betrieb und begleiteten die Umsetzung in den nächsten Jahren. Die EnBW entschied sich für eine Neukunden-Strategie mit einer neu zu erschaffenden Mobile-App als zentrale Kundenschnittstelle der Customer-Journey. Dieser Strategie folgend war die Neuentwicklung des kompletten EMP-Backend-Systems notwendig. In einem Consumerization-Ansatz wurden so die notwendigen Voraussetzungen für neue E-Flottenprodukte geschaffen, für die neben der App auch ein neues Webportal aufgebaut wurde. Die bridgingIT unterstütze die Entwicklung des EMP-Backend-Systems, des Flottenportals und des CPO-Backend-Systems mit mehreren Teams, bestehend aus Fullstack-Entwicklern und Java-Experten sowie Produkt-Ownern. Testfahrer der craftingIT führten für die EnBW systematische Feldtests in verschiedenen Ländern durch. craftingIT übernahm auch den Betrieb und die Wartung von Legacy-Systemen bei der schrittweisen Neuentwicklung des CPO-Systems.

Ergebnis

Skalierbares Ökosystem
für E-Mobilität

Das neue Ökosystem aus EMP- und CPO-Diensten ermöglicht es, moderne E-Mobilitätsprodukte flexibel und bedarfsorientiert umzusetzen. Es bildet die Grundlage für alle E-Mobilitätsprodukte im Endkundenbereich, bei den White-Label-Angeboten und für E-Flottendienste. E-Mobilität ist damit nahtlos und nachhaltig in die modernen Systeme und Prozesse der Vertriebs- und Serviceorganisation der EnBW integriert. Die bridgingIT-Gruppe konnte mit Ihren Domänenexperten und Technologiespezialisten entscheidende Bausteine für diesen Erfolg liefern und unterstützt weiter bei der Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte.

Das Produkt fliegt.

Guides und Analysten zum Projekt

Dr. Christian Gitte

Digital Business Transition & IT Strategy

Dr. Christian Hirsch

Digital Transition

Dirk Braun

Automotive & Mobility

Hagen Fisbeck

Digitale Plattformen & E-Commerce

Tim Thierfelder

Digital Collaboration & Technology Efficiency